Verein Gutenberghaus Bad Honnef e.V. Archiv-Museum-Treff

Abschiedsveranstaltung mit Film-Vortrag

31.07.2017, Montag

„Bad Honnef und die Region im Jahresrhythmus.
Ein Spaziergang durch Bad Honnef mit einem Hauch von Geschichte.“



Bad Honnef und die Region im Jahresrhythmus.
Ein Spaziergang durch Bad Honnef und die Umgebung zu allen vier Jahreszeiten mit einem Hauch Geschichte der die Einzigartigkeit der Stadt, die fröhliche aufgeschlossene Mentalität der Bewohner und die unvergleichliche Schönheit der Landschaft zeigt.

Ein Film von Christine Hanf (2005).

Der Verein Gutenberghaus lädt mit dieser Vorführung des Filmes vom Christina Hanf zur Abschiedveranstaltung im Gutenberghaus ein.

Wilhelm Pinnecke aus Honnef, Mitglied des Reichstages

Wilhelm Pinnecke aus Honnef, Mitglied des Reichstages,
und die Bildung der kommunistischen Ortsgruppe in Selhof Soziale und politische Umbrüche nach dem Ersten Weltkrieg

Am 2. Mai 2017 fand im Gutenberghaus der Vortrag von der Historikerin Renate Mahnke M.A in Zusammenarbeit mit der VHS Siebengebirge statt:

Der Erste Weltkrieg veränderte das Leben der Überlebenden. Enttäuschte Illusionen, soziale Verwerfungen, Hunger, Inflation und Arbeitslosigkeit warfen Fragen zur gesicherten Zukunft auf.
In Honnef-Selhof bestand eine Ortsgruppe der KPD, an deren Spitze bald der spätere Reichstagsabgeordnete Wilhelm Pinnecke gewählt wurde.
Der Vortrag beleuchtet den Lebensweg eines Honnefers im Strudel der Nachkriegszeit.

"Freiligrath & Freunde. Ferdinand Freiligraths Zeit am Rhein"

"Freiligrath & Freunde", so hieß die Ausstellung, die von April bis Anfang Mai 2017 der Rathausverein Oberwinter über den Dichter und Revolutionär Ferdinand Freiligrath gestaltet hatte und im Gutenberghaus Bad Honnef zu sehen war.

Das ausgesuchte Ausstellungsmaterial stand mit Freiligrath und seiner Zeit in Verbindung. Es vermittelte Eindrücke aus dem Leben des deutschen Freiheitskämpfers und Schriftstellers, der 1810 in Detmold geboren wurde und 1876 in Cannstadt starb.

Zwei Jahre hat der Dichter in Unkel gewohnt und war auch im Siebengebirge zu Gast gewesen.
In Honnef verband ihn eine enge Freundschaft mit Karl Simrock, den er mit seinem Pferd und dem Hund "Strolchi" im Menzenberger Tal besuchte. Dort mögen beide mit Freunden manches Glas vom Wein "Eckenblut" genossen haben.
Aber auch linksrheinisch hat er prägende Erinnerungen hinterlassen:
Sein Verdienst war es, den im Dezember 1839 eingestürzten Rolandsbogen wieder neu aufzubauen, der heute noch ein sagenumwobenes Symbol der Rheinromantik ist.
Zusammen mit Freunden wie Karl Simrock und Hoffmann von Fallersleben trat er Mitte des 19. Jahrhunderts literarisch für die Einheit und Freiheit Deutschlands ein.

Über seine vielfältigen Beziehungen an den Rhein und über sein Engagement, das ihn zum Vorkämpfer der bürgerlichen Revolution von 1848 machte, veranschaulichte die Ausstellung.

Der Ausstellungskatalog "Freiligrath & Freunde" ist weiterhin erhältlich über den Verein Gutenberghaus und die Buchhandlung Werber.

Foto:
Impressionen zur Ausstellung.
Foto: Christian Schmiedel, Rathausverein Oberwinter

Ausstellungseröffnung: "Freiligrath & Freunde."

Am Donnerstag, 30. März 2017, fand im Gutenberghaus Bad Honnef die Ausstellungseröffnung "Freiligrath & Freunde. Ferdinand Freiligraths Zeit am Rhein" statt.

Der Ausstellungskatalog "Freiligrath & Freunde" ist weiterhin erhältlich über den Verein Gutenberghaus und die Buchhandlung Werber.

Foto:
Büste von Ferdinand Freiligrath, Denkmal in Rolandswerth, am Wegesrand zum Rolandsbogen. Gutenberghaus/Sieg

"In Bronze und Bruchstein"

- Das Ulanen-Denkmal in Rhöndorf

Am 14. März 2017 fand im Gutenberghaus der Lichtbildervortrag von Martin Maus statt.

Der Honnefer Heimatforscher ging der Frage nach: "Warum steht auf Bergeshöhe über Rhöndorf ein Ulanen-Denkmal?"
Auf diese Frage gab Martin Maus in seinem Lichtbildervortrag eine Antwort.
Seit 1925 befindet sich das denkmalgeschützte Bauwerk aus Bruchsteinen am Südhang des Drachenfelses. Dort erinnert eine Bronzetafel an die im Ersten Weltkrieg Gefallenen des Ulanen-Regiments "Großherzog Friedrich von Baden" (Rheinisches) Nr. 7.

Foto: Gutenberghaus/Sieg

"Neues Leben an Sieg und Rhein"

"Neues Leben an Sieg und Rhein"
- Diesen Titel trägt der historische Stummfilm, der den Siegkreis in den Jahren 1933 und 1934 porträtiert.

Vorgeführt wurde das geschichtliche Filmdokument nach einem fachkundigen Einführungsgespräch des Kulturamtsleiters des heutigen Rhein-Sieg-Kreises, Herrn Rainer Land, im sehr gut besuchten und ausverkauften Vortragssaal des Gutenberghauses Bad Honnef am 18. April 2016.

"Unser Himmerich"

Zu seinem Film- und Lichtbildervortrag mit dem Titel "Unser Himmerich. Die allzu kurze Geschichte eines sozialen Gemeinschaftswerkes." lud Hans Peter Schmitz am 11. Februar 2016 ins Gutenberghaus Bad Honnef ein.
Begleitend zur aktuellen Ausstellung "Der Himmerich" veranschaulichte H.P. Schmitz im ausverkauften Vortragssaal des Gutenberghauses wie die Kölner Naturfreunde zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Himmerich als Ausflugsziel entdeckte und die beliebte Herberge sogar erweiterte.

Indes ließ der Referent auch nicht die Enteignung des "Naturfreundehauses" und die Repressalien während der nationalsozialistischen Diktatur außer acht wie auch die Planung eines "Separatistenabwehrdenkmals" auf dem Himmerich.
Abschließend wurde beleuchtet, wie sich der "Touristen-Verein ‚Die Naturfreunde'" und das Ausflugsziel Himmerich nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten.

Abbildung: Naturfreundehaus Himmerich.
Ölbild von Albert Pöschke, Mitglied der NaturFreund Ortsgruppe Köln, 1932.

Quelle: Unser Himmerich: Die allzu kurze Geschichte eines sozialen Gemeinschaftswerkes, hrsg. v. Naturfreunde Köln e.V., Köln, 2013

"Schätzchen-Markt" aus Privatbesitz

In den Ausstellungsräumen des Gutenberghauses fand am dritten Adventssamstag 2015
ein Kunst-, Bilder- und Bücherflohmarkt statt.

Aus privatem Besitz konnten Kunstwerke, Gemälde, Stiche und Drucke ebenso erworben werden wie zum Beispiel antiquarische Bücher aus dem 16. bis 21. Jahrhundert.

Viele Besucherinnen und Besucher stöberten auch im Krimskrams, in Krimis, weihnachtlichem Schmuck, Vinyl-Schallplatten und Schellack-Schätzchen.

Andere entspannten ganz einfach bei einem Punsch, Kaffee oder Tee und frischen Waffeln oder lauschten kurzen Lesungen aus den Erinnerungen von Prominenten, wie sie ihre erste Friedensweihnacht 1945 persönlich erlebt hatten.


Foto: "Schätzchen-Markt" im Gutenberghaus Bad Honnef. Sieg/Gutenberghaus

Finissage "… und es ward Licht!"

Vor dem Abbau der Wechselausstellung
"'… und es ward Licht!' Die Bad Honnef AG. Die Geschichte des Energieversorgers zwischen Rhein und Westerwald"
trafen sich Interessierte am ersten Adventssonntag 2015 in den Räumen des Gutenberghauses, um bei anregenden Gesprächen die Ausstellung Revue passieren zu lassen.

Die Ausstellung veranschaulichte die Geschichte der Bad Honnef AG, die sich zu einem Energieversorger zwischen Rhein und Westerwald entwickelte.
Dabei wurde u.a. auch den Fragen nachgespürt, wie im vergangenen Jahrhundert "ein Licht aufging" in den Bad Honnefer Wohnungen und Straßen.

Wie gelang die Versorgung der Haushalte zwischen Rhein und Westerwald mit Strom, Gas und Wasser?
Wie sehen aktuelle Fortentwicklungen aus?
Zum Beispiel zeigten Vergleiche von Haus- und Straßenbeleuchtungen zwischen damals und heute die Unterschiede und Gemeinsamkeiten.
Zahlreiche Mitmachstationen luden zum Experimentieren ein.

Foto: Impression der Ausstellung "… und es ward Licht!" Sieg/Gutenberghaus.

Rundgang über den Alten Friedhof Bad Honnef

Erinnerung an Persönlichkeiten von Honnef und ihre Geschichte.

Der November ist traditionell der Monat, in dem man die Friedhöfe besucht, um der Verstorbenen zu gedenken.
Dies nahm die Kunsthistorikerin Renate Mahnke zum Anlass mit den Interessierten auf Entdeckungsreise über den Bad Honnefer "Alten Friedhof" zu gehen.
Sie besichtigten die vielen, auch kunsthistorisch sehr interessanten Grabmäler.
Als Beispiele seien nur das Mausoleum der Familie Röder und der Engel der Hermine Bovet genannt.

Dabei sollte natürlich auch an die Geschichten und Anekdoten aus dem Leben der Menschen erinnert werden, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Foto: Alter Friedhof von Bad Honnef mit dem Mausoleum der Familie Röder. Mahnke/Gutenberghaus

"Glühwürmchen, Glühwürmchen flimmre ..."

- Populäre Lieder und Unterhaltungsmusik im Ersten Weltkrieg.

Anfang November fand in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule ein Lichtbildervortrag mit Tonbeispielen im Gutenberghaus statt.
Die Diplom-Sozialwissenschaftlerin Annemarie Große-Jütte ließ anhand von Tonbeispielen die Musik aus der Zeit des Ersten Weltkrieges lebendig werden.

Was haben die schöne Mila und Karl Simrock gemeinsam?

Was haben die schöne Mila und Karl Simrock gemeinsam?

Antworten auf diese Frage gab die Kunsthistorikerin Renate Mahnke im Oktober 2015 in ihrem Lichtbildervortrag, der sich u.a. mit der Geschichte des Bildhauers R. Cauer aus Bad Kreuznach befasste.

Ende des 19. Jahrhunderts war Mila Röder eine gefeierte Operetten- und Opernsängerin.
Auf tragische Weise verstarb sie bereits in jungen Jahren. Ihre letzte Ruhe fand sie 1887 auf dem Alten Friedhof in Bad Honnef, wo sich noch heute ihr Grab in einem beeindruckenden Mausoleum befindet.
Die Marmorbüste der schönen Sängerin steht im Gutenberghaus.

Foto: Marmorbüste der Opernsängerin Mila Röder. Gutenberghaus/Sieg

Rundgang über den Rhöndorfer Waldfriedhof

Der künstlerisch angelegte Waldfriedhof unterscheidet sich von allen anderen Friedhöfen der Stadt.
Die interessierte Zuhörerschaft erfuhr am 4. Oktober 2015 von der Kunsthistorikerin Renate Mahnke die Entstehungsgeschichte der Begräbnisstätte
und wer dort seine letzte Ruhe gefunden hat.

Foto: Rhöndorfer Waldfriedhof. Gutenberghaus/Sieg

"Lebensfreude und Schattenseiten"

Lesung mit Konzert in Honnef

Gigi Louisoder präsentierte am 24. September 2015 neue gruselige, spannende und amüsante Kurzgeschichten mit überraschenden Wendungen.
Musikalisch untermalt wurde die Lesung von der Konzertgitarristin Katrin Simon.
Das Repertoire der Künstlerin umfasst Werke von der Renaissance bis hin zur Moderne.
Es war ein kurzweiliger Abend mit doppeltem Hörgenuss.

Die Autorin Gigi Louisoder hat seit einigen Jahren in Bad Honnef ihre neue Heimat gefunden.
Neben Krimis veröffentlichte sie auch die "Kabarettistische Lesereise".
Ursprünglich am Tegernsee geboren, war sie u.a. Redakteurin bei der Münchener Abendzeitung und wurde 1985 mit dem bayerischen Filmförderpreis für ihr Drehbuch "Volltreffer" ausgezeichnet.

Katrin Simon trat nach ihrem Gitarrenstudium bei Professor H. Gräf an der Folkwang-Hochschule in Essen als Solistin und Partnerin mehrerer Kammermusikensembles im In- und Ausland auf.
Im Gutenberghaus spielte sie auf einer Weißgerber-Gitarre, Modell Torres, 1929, die aus der Kunstwerkstätte von Richard Jacob in Markneukirchen stammt.
Ihre sensible Interpretationen zeichnen sich durch Klangfarbe, Klangschönheit aus.

Foto:
Gigi Louisoder und Katrin Simon im Gutenberghaus.
Fotograf: Stefan Christ, Bad Honnef (www.stefan-christ-design.de)
Foto vergrößern: hier klicken und weiterlesen

Feldpostkarten. "Auf Wiedersehen .... Dein Hans"

Den zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörern brachte die Historikerin Renate Mahnke Anfang Juni 2015 in ihrem Lichtbildvortrag anhand von Feldpostkarten die Gedanken- und Gefühlswelt der Soldaten im Verlauf des Ersten Weltkrieges nahe.

Dabei legten die ausgewählten Archivmaterialien ein beeindruckendes Zeugnis ab über die Auswirkungen des Kriegsverlaufs, denn die Motive und Texte änderten sich im Laufe der Kriegsjahre deutlich.
Unter dem Aspekt "Geschichte zum Anfassen" konnte die Zuhörerschaft verschiedene Karten auch selber in die Hand nehmen.

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Siebengebirge im Rahmen der "Geschichtswerkstatt" statt.

Foto: Postkarte aus dem 1. Weltkrieg. Gutenberghaus

Kunsthonig und Ersatzkaffee - die Kriegsfolgen in Küche und Keller

Anfang Mai 2015 veranschaulichte die Diplom-Sozialwissenschaftlerin Annemarie Große-Jütte in ihrem Vortrag anlässlich der Jahrestage zum Ersten und Zweiten Weltkrieg, wie die Menschen unter den Bedingungen der Kriegswirtschaft mit Mangel und Ersatzprodukten ihren Alltag organisierten.
In dem Kooperationsprojekt mit der Volkshochschule Siebengebirge wurde im Rahmen der "Geschichtswerkstatt" den Zuhörern anhand von zeitgenössischen Kochrezepten nahe gebracht, wie die Familien auch unter den widrigsten Lebensbedingungen noch schmackhaftes Essen zubereiten konnten.

Finissage: Letzter Tag der Ausstellung "Grüße aus Honnef"

Am 5. April 2015 fand die Finissage zur Ausstellung "Grüße aus Honnef" statt.

Vor dem Abbau der Wechselausstellung
„’Grüße aus Honnef’. Postkartenraritäten aus dem 19. und 20. Jahrhundert“
trafen sich Interessierte am Ostersonntag in den Räumen des Gutenberghauses zu anregenden Gesprächen über die Bildpostkarten mit Bad Honnefer Motiven und ließen die Ausstellung Revue passieren.

In der Ausstellung hatten Honnefer Postkartensammler mit viel Liebe und Leidenschaft über 400 erlesene Exponate des 19. und 20. Jahrhunderts zusammengetragen.
Unter dem Titel „Grüße aus Honnef“ zeigten sie im Gutenberghaus einen Querschnitt alter Ansichtskarten ihrer Heimatstadt:

Neben romantischen Ausblicken auf den Rheinstrom und das Siebengebirge war auch der frühe Tourismus in der Kurstadt zu sehen, wo königliche Hoheiten flanierten.
Weitere Karten zeigten Persönlichkeiten aus der Region oder hielten verschiedene Geschehnisse fest.
Manche lustige, satirische Motivkarte entlockten den Betrachtern ein Augenzwinkern.

In ihrer zeitlichen Aufeinanderfolge waren die historischen Ansichtskarten ein wertvolles Dokument stadtgeschichtlicher Entwicklung.
Anschaulich illustrierten sie Veränderungen und luden ein, Menschen, Gebäude- und Straßenansichten im Wandel der Zeit zu verfolgen.

Zugleich spiegelten die Postkarten auch die Weiterentwicklung der Gestaltungs- und Drucktechnik wider.
So fanden sich unter den frühen Karten seltene Lithografien und andere Schätzchen.

Fotos: Gutenberghaus / Bostelaar

Wanderung: "Dichtung, Musik und Wein. Der Menzenberg"

Am 22. März 2015 machte die Kunsthistorikerin Renate Mahnke auf dem Rundgang zum Thema "Dichtung, Musik und Wein. Der Menzenberg. Auf den Spuren von Feingeistern und Rabauken" die wechselvolle Geschichte der Siedlung auf dem Höhenrücken über Bad Honnef als einst geistiges und kulturelles Zentrum wieder lebendig.

Dabei wurde der Blick nicht nur auf das historische Weingut Menzenberg, den Hagerhof oder das Haus Parzival geworfen.

Foto: Aufgang zur Zickelburg. Gutenberghaus / Mahnke

Der Menzenberg und seine wechselvolle Geschichte

Zum Thema "Dichtung, Musik und Wein. Der Menzenberg und seine wechselvolle Geschichte" hielt die Kunsthistorikerin Renate Mahnke M.A. am 24. Februar 2015 einen Lichtbildervortrag im Gutenberghaus.
Dabei erinnerte sie, welches Leben sich auf dem Höhenrücken abspielte. Manchen galt die dortige Wohnsiedlung einst als ein geistiges und kulturelles Zentrum.
Die Historikerin gab zu bedenken, dass viele Menschen meist nur das ehemalige Weingut Menzenberg und den Hagerhof kennen, eventuell noch das Haus Parzival.
Sie warf einen Blick auf die Bewohner, deren Häuser und deren wechselvolle Geschichte und versetzte ihre Zuhörer in die Glanzzeit dieses Ortsteiles von Bad Honnef.

Foto: Der Menzenberg. Gutenberghaus / Mahnke

Ausstellung "Als Honnef noch am Rhein lag"

Die Bewohner des Ortes Honnef und seiner Ortsteile haben sich vormals nicht nur von der Landwirtschaft und dem Weinbau ernährt.
Einen großen Anteil hatten auch andere Erwerbszweige wie Müllerei, vor allem der Fischfang und die Schifffahrt, die vielen Familien ein Auskommen bescherte.
Diese Familien wohnten am Ufer des Rheins.
Zahlreiche Exponate zeigten das Honnefer "Hafenviertel" und seine Geschichte. Die gut besuchte Ausstellung fand zwischen
Juni und November 2014 statt.
(Foto: Sieg)




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Der "Alte Friedhof auf dem Pompbeuel"

Die Kunsthistorikerin Andrea Raffauf-Schäfer, M.A. lud am 18. November 2014 in das Gutenberghaus zu einem Lichtbildervortrag über den "Alten Honnefer Friedhof" ein.

Sie betrachtete die Begräbnisstätte einmal aus einem etwas anderen Blickwinkel:
Der November ist ja traditionell der Monat, in dem man die Friedhöfe besucht, um der Verstorbenen zu gedenken.
So bot es sich an, zurückzuschauen in die Entstehungsgeschichte dieses Friedhofes.

Die Kunsthistorikerin ging mit den Besuchern auf Entdeckungsreise, die vielen, auch kunsthistorisch sehr interessanten Grabmäler virtuell zu besichtigen; hier seien als Beispiele das Mausoleum der Familie Roeder und der Engel der Hermine Bovet genannt.
Dabei sollten natürlich auch an die Geschichten und Anekdoten aus dem Leben der Menschen erinnert werden, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Foto: Der Alte Friedhof, Andrea Raffauf-Schäfer, M.A.

"Unter den Brücken von Bad Honnef"

"Unter den Brücken von Bad Honnef"
oder
eine Stadtführung durch den Honnefer Ortsteil Mühlheim

Das Honnefer Hafenviertel hat seine einst hervorragende Bedeutung verloren.
Wie war das am Honnefer Ufer noch vor 100 oder 200 Jahren?

Auf den Spuren der Honnefer Schiffer und Fischer gingen Interessierte zusammen mit der Historikerin Renate Mahnke auf eine spannende Entdeckungsreise.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung des Gutenberghauses "Als Bad Honnef noch am Rhein lag" begann am Samstag, den 8. November 2014.

Lesung "Et Freudeblömche"

Im Oktober 2014 lüftete der Studiendirektor a.D. Willi Birenfeld in seiner Lesung das Geheimnis, wie der mit dem Denkmal geehrte Heimatdichter Franzjosef Schneider zu dem Scherznamen "Freudeblömche" kam. Als aktiver Karnevalist war der Mundartdichter vielen Honnefern bekannt und ein "echtes Original" in Bad Honnef, wo er von 1888 bis 1972 lebte.

Willi Birenfeld las aus Schneiders "Briefen von Hause" vor, die der Poet im Abonnement an interessierte Honnefer versandt hatte.
Die Zuhörer wurden in das gesellschaftliche Milieu Honnefs an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert versetzt, denn amüsant spiegelten die Zeilen den damaligen Zeitgeist wider.

Foto: Freudeblömche, Gutenberghaus

Weinbergsführung im "Goldenen Herbst"

Zum Herbstanfang trafen sich Wanderlustige Ende September zu einer Weinbergsführung durch die Weinberge rund um Bad Honnef und Rhöndorf.

Von der Kunsthistorikerin Renate Mahnke erfuhren und erwanderten die Wanderfreunde mehr über die Geschichte und Geschichten rund um den Weinbau in der Region.

Foto: Gutenberghaus / Mahnke

Lesung "Das hätte ich von Goethe nicht erwartet ..."

Der exzellente Goethe-Kenner Claus Richter verriet im September 2014 in einer amüsanten Lesung den Zuhörern die privaten Vorlieben und Laster des Dichterfürsten.
Aus dessen Briefen und Tagebüchern hatte der Bad Honnefer Germanist viel Humoristisches und Heiteres zusammengetragen.

Foto: Gutenberghaus / Sieg

"Tag des offenen Denkmals" 2014

In diesem September stand der "Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto "Farbe".

Zu diesem Thema hatte auch das Gutenberghaus seine Türen geöffnet.
Sowohl die Lincrusta-Tapete im Treppenhaus als auch die Stuck-Malereien am und im Gutenberghaus konnten besichtigt werden.

Foto: Gutenberghaus / Sieg

Bad Honnef - Eine Zeitreise in die 1920er Jahre

Im September 2014 zeigte das Gutenberghaus den Filmbeitrag von Josef Stang über die "1000-Jahr-Feier im Rheinland / 600 Jahre Schützenbruderschaft Bad Honnef".
Das unterhaltsame Städteporträt führte ins Honnef der "Goldenen Zwanziger Jahre"

Der Hobbyfilmer Stang hatte den Videofilm unter Amateurbedingungen 1993 produziert.
Sein Film entstand auf der Grundlage des historischen Filmmaterials, welches der Heimatforscher und Studiendirektor Johannes Jansen, erst ein Jahr zuvor nach langen Recherchen entdeckt hatte.
Die sehr seltenen Filmaufnahmen von unschätzbarem Wert zeigten Bad Honnef anlässlich der Jahrtausendfeier der Rheinlande und "600 Jahre St. Sebastianus-Schützenbruderschaft" zwischen dem 15. und 17. August 1925.

Ursprünglich war der alte Film für das Werbevorprogramm des Honnefer Kinos gedreht worden. Als das Kino dann 1927 verkauft worden war, gab es für den Zelluloidfilm keine Verwendung mehr, woraufhin die Schützenbruderschaft ihn erwarb.

In seinem Videofilm versuchte Stang zusammen mit Zeitzeugen und Hobbyhistorikern, die Hintergründe und Zeitumstände des Filmschätzchens zu beleuchten.

Foto: Gutenberghaus

Ferienprogramm "Spiel, Spaß und Geschichte"

"Spiel, Spaß und Geschichte" - unter diesem Motto nahmen im Sommer über 200 Kinder und Jugendliche an der Ferienfreizeit im Gutenberghaus teil.

Die jungen Honnefer machten eine Reise in die Zeit, als es in ihrer Stadt noch Rheinfischer gab.
Dem Leben der Fischerfamilien spürten sie auf dem Aalschokker Aranka und in der aktuellen Wechselausstellung des Gutenberghauses nach.
Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit zwischen dem Verein Gutenberghaus Bad Honnef e.V. und dem Stadtjugendring sowie dem Aalkönigkomitee.

Foto: Wirtgen

Spurensuche "Stolpersteine"

Diesmal führte die geschichtliche Spurensuche am 8. Mai entlang der "Stolpersteine" durch Bad Honnef.

Der Rundgang mit der Kunsthistorikerin Renate Mahnke erinnerte am Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.
Entlang ausgewählter "Stolpersteine" wurden die Schicksale einiger der Opfer des Nationalsozialismus wieder ins Gedächtnis gerufen.

Foto: Gutenberghaus

Ausstellungseröffnung "Thermalbad am Stromkilometer 641"

Gibt es ein Thermalbad in Bad Honnef am Stromkilometer 641?

Mit der neuen Ausstellung "Thermalbad am Stromkilometer 641" zeigten im Frühjahr 2014 angehende Architekten im Gutenberghaus in Bad Honnef, wie ein Schwimmbad im oder am Rhein bei der Insel Grafenwerth am Stromkilometer 641 aussehen könnte.

Die Absolventen des Bachelor-Studienganges der Fakultät für Architektur der Kölner Fachhochschule präsentierten in den Ausstellungsräumen ihre Abschlussarbeiten.
Aufgabenstellung für 20 Studierende war die Planung eines Thermalbades auf der als Ausflugsziel beliebten Insel Grafenwerth und dessen Anbindung an die Stadt Bad Honnef.
Dabei konnten die jungen Architekten den Bauplatz des Bades auf oder an der Rheininsel frei wählen.
Nachdem die Studierenden die räumlichen Gegebenheiten analysiert und das Panorama des unteren Mittelrheintales mit Blick auf das Siebengebirge, den Drachenfels und Rolandsbogen mit einbezogen hatten, kamen sie zu verblüffenden Lösungen.
In ihren ideenreichen Entwürfen und fantasievollen Modellen integrierten sie das Thermalbad in die vorhandenen örtlichen Gegebenheiten der Insel, wobei das bestehende Freibad, die Tennisanlage, der Biergarten und die städtische Bebauung ebenso berücksichtigt wurden wie die Hochwassergefahr.

Die vielgestaltigen Planungen führten zu überraschenden Ergebnissen, die den Besuchern der Ausstellung vor Augen führten, welche Möglichkeiten Architektur bietet.

Foto: Gutenberghaus / Sieg mehr...

Finissage der Ausstellung "Buch und Druck"

Letzter Tag der Ausstellung "Buch und Druck"

Vor dem Abbau der Wechselausstellung "Buch und Druck" trafen sich am Palmsonntag Interessierte in den Räumen des Gutenberghauses zu anregenden Gesprächen über die Bad Honnefer Geschichte und ließen die Ausstellung Revue passieren.

Foto: Gutenberghaus / Sieg

Lesung "Partnergeschichten"

Lesung
"Partnergeschichten.
... im Keller gemeuchelt oder lieber Schmetterlinge im Bauch?
Von Paaren, die sich lieben oder nicht mehr lieben."

Am 10. April 2014 präsentierte die Autorin Gigi Louisoder gruselige, spannende und amüsante Kurzgeschichten mit überraschenden Wendungen an unterschiedlichen Orten innerhalb des Gutenberghauses.
Der kurzweilige Abend begeisterte die Zuhörer mit Überraschungen.

Die Wahl-Honneferin Gigi Louisoder veröffentlichte neben Krimis auch die "Kabarettistische Lesereise".
Ursprünglich am Tegernsee geboren, war sie u.a. Redakteurin bei der Münchener Abendzeitung und wurde 1985 mit dem bayerischen Filmförderpreis für ihr Drehbuch "Volltreffer" ausgezeichnet.

Foto: Sieg mehr...

Musikabend der Musikschule Bad Honnef

In Zusammenarbeit mit dem Verein Haus Gutenberg veranstaltete die Musikschule der Stadt Bad Honnef am Freitag, 4. April 2014, ein Konzert im Haus Gutenberg.

Die Schülerinnen und Schüler spielten gemeinsam mit ihren Dozenten unter der Leitung von Antonia Schwager barocke Kammermusik für Geige, Querflöte und Cello.
Begleitet wurden die Solisten von Leonard Hüster, der seit November 2013 Dozent für Klavier und Cembalo an der Musikschule ist. mehr...

Lesung "Von Mönchen, Hexen und anderen besonderen Menschen"

Am 13. März 2014 las die Autorin Dorothea F. Voigtländer eine Auswahl von faszinierenden Kapiteln aus ihrem Buch "Geschichte und Geschichten vom Rhein. Vom Drachenfels zum Kaiserberg".

Die literarische Rundreise führte vom Petersberg durch das Siebengebirge nach Bad Honnef, weiter über den Westerwald bis hin zum Wiedtal und wieder zurück in das Rheintal.
Ein Potpourri aus spannenden Verflechtungen zwischen Menschen, Orten und sagenhaften wie auch historischen Ereignissen lud zum Nacherleben und Träumen ein.
Die Heisterbacher Mönche und ihr Weinberg Pfaffenröttchen wurden ebenso lebendig wie die "Rheingräfin" und weitere mutige Frauen. Der Blick fiel aber auch auf Persönlichkeiten aus der Politik und Zeitgeschichte, auf Gemäuer und Gebäude der Bad Honnefer Region.

Neben dem Ohrenschmaus wurden den Zuhörern auch Wasser und Wein vom Pfaffenröttchen, dem Mönchberg und dem Stux geboten.

Dorothea F. Voigtländer kam nach langjährigem Frankreichaufenthalt und Studium an der Sorbonne 1970 ins Rheinland. Als Journalistin arbeitete Sie für das Zweite Deutsche Fernsehen, den Hörfunk und ist als Redakteurin einer großen Bonner Tageszeitung bekannt. mehr...

Lesung "China mit Herz"

Die Autorin Heidi Cremer las aus ihrem Buch "China mit Herz" am 23. Januar 2014 im Gutenberghaus.
Anschaulich beschrieb sie ihre Eindrücke von der jahrtausendealten chinesischen Kultur und Sprache.
Darüber hinaus berichtete sie über ihre außergewöhnlichen Erfahrungen während ihres 18-jährigen Aufenthaltes in China.

Bad Honnefer "Weihnachtsshopping"

Bad Honnefer "Weihnachtsshopping"

Zum ersten Mal nimmt das Gutenberghaus dieses Jahr am
Bad Honnefer "Weihnachtsshopping" teil.

Die Besucher können einen Schoppen trinken oder
sich frisch gebackene Waffeln schmecken lassen.
Der Erlös kommt dem Aufbau des Archivs zugute.

Außerdem lädt zum Verweilen ein die Ausstellung
Buch und Druck
Das Gutenberghaus - über ein Jahrhundert Geschichte.
Der Eintritt ist frei.

Öffnungszeiten:
Samstag, 07.12.2013, zwischen 10:00 und 18:00 Uhr
Sonntag, 08.12.2013, zwischen 10:00 und 18:00 Uhr

Haus Gutenberg,
Hauptstraße 40,
Bad Honnef
Änderungen vorbehalten.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an:
Verein Gutenberghaus Bad Honnef e.V.
Archiv - Museum - Treff
Hauptstraße 40
53604 Bad Honnef

„Werber-Zimmer“ zum letzten Mal geöffnet

„Werber-Zimmer“ zum letzten Mal geöffnet

Letztmals vor dem Umbau lädt der Verein Gutenberghaus Bad Honnef e.V.
am Sonntag, 24. November, zur Besichtigung des „Werber-Zimmers“ ein.
Die Ausstellung hat von 10 bis 13 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenlos.

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Gisela Götz: "Märchenhaft romantische"

Donnerstag, 19. September 2013, 19:30 Uhr

Veranstaltung in Kooperation mit dem "Grimm-Festival 2013":

Märchenhaft romantische
Orte im Siebengebirge.

Vortrag von Gisela Götz

Gutenberghaus
Hauptstr. 40
Bad Honnef

Eintritt: 5,00 EURO

Schenkungungsurkunde für Heinz Willi Fleischhacker

Verein Gutenberghaus ehrt Heinz Willi Fleischhacker mit Schenkungsurkunde

Einen wertvollen Schatz hatte der Verein Gutenberghaus von Heinz Willi Fleischhacker erhalten.
Im Juni schenkte der Heimatforscher dem Verein sein Heimatarchiv mit wertvollen historischen Dokumenten.
Heute ehrt Renate Mahnke im Namen des Vereins Gutenberghaus Heinz Willi Fleischhacker
mit der feierlichen Übergabe der Schenkungsurkunde.

Mitteilung vom 5. November 2013 mehr...

Eröffnung Gutenberghaus und Ausstellung "Buch & Druck"

Eröffnung des Gutenberghauses
und der
Ausstellung

Buch und Druck
Das Gutenberghaus und die Familie Werber.
Über ein Jahrhundert gemeinsame Geschichte.

am 18. Oktober um 18:30 Uhr
im Haus Gutenberg, Hauptstraße 40, Bad Honnef


Öffnungszeiten seit dem 20. Oktober 2013:
Sonntags geöffnet zwischen 10:00 und 13:00 Uhr
- oder nach Absprache.

Rückblende Veranstaltungen
„Werber-Zimmer“ zum letzten Mal geöffnet
Eröffnung des Gutenberghauses
Pressemitteilung zur Eröffnung